Theater: IN DER MITTE DER WELT

Von Salim Chreiki

Krieg – ein politisches Spiel mit Menschen als Brennstoff? Theatermonolog mit Salim Chreiki und Jurij Diez. In arabischer und deutscher Sprache.
UA: Jänner 2017, ARGEkultur Salzburg.

 

„Unsere Heimat hat uns versorgt, egal welche Hautfarbe, Religion, Glaube oder Besitz wir hatten. Genauso wie ein Baum, dessen Schatten auch giftige Pflanzen genießen können. (…) Ich weine über jeden Tropfen vergossenen Bluts von meinen Landsleuten, über die Tausenden, die ihr Haus verloren haben, über die Töchter, Schwestern und Mütter, die jeden Tag vergewaltigt werden. (…) Ich weine darüber, dass eine ganze Nation jetzt nur noch die Bezeichnung ‚Flüchtlinge‘ trägt. Ich weine über eine Zivilisation in Trümmern. (…) Aber ich lächle, weil ich weiß, dass die Sonne wieder auf mein Land scheinen wird.“

Der aus Syrien geflohene Schauspieler und Regisseur Salim Chreiki erzählt seine Geschichte, stellvertretend für Millionen von verschiedenen Geschichten, die dieser Krieg geschrieben hat.

Foto © Wolfgang Lienbacher

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