AUSSTELLUNG: MANFRED GRÜBL – Für Saalfelden

Eröffnung: 17. November um 20 Uhr

Einleitende Worte: Petra Noll-Hammerstiel, Kuratorin

Ausstellungsdauer: 18.11.2017 bis 21.01.2018

Öffnungszeiten: Do–Sa, 17–20 Uhr und nach tel. Vereinbarung

 

 

Mit benutzbaren Objekten sowie mit Aufführungen am Eröffnungsabend, die normalerweise nicht in einem Kunstraum stattfinden, schafft Manfred Grübl einen lebendigen Raum, der einen neuen Blick auf Kunst, Kunstbetrieb und die Rolle aller Beteiligten öffnen soll. Zur Vernissage hat er örtliche Vereine eingeladen; die Relikte von deren Aktionen dort werden, zusammen mit Objekten, Bildern, Videos und Fotos die Ausstellung ausmachen. Dem Konzept von Grübl liegt ein erweiterter Kunstbegriff zugrunde. Alltag und Kunst vermischen sich; alle Beteiligten werden zu Auslösern, Agierenden, Mitspielern. Da kann es durchaus sein, dass man Vierbeinern bei der Kunstbetrachtung eines Wolpertingers begegnet, zum Scherenschleifer oder zum Ranggler-Anfeuerer wird oder sich überlegt, ob man die Anweisungen des Künstlers aus einem Lautsprecher befolgen oder sich lieber hinter einen Paravent zurückziehen möchte – ein Experiment, das gleichermaßen Spaß machen und Reflexion animieren soll.

Abb.:
1) Sharpener, Objekt- und Videoinstallation, Foto: Maria Ziegelböck
2) Ranggler (gemeinsames Projekt mit dem Salzburger Rangglerverband), Foto: Manfred Grübl
3) Jäger (gemeinsames Projekt mit dem Jagd- und Schützenverein Maria Alm), Foto: Maria Ziegelböck
4) Begehbare Burka, 2014, Nadelstreif plissiert, bestickt, Foto: Maria Ziegelböck

 


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